Mehr Bewegungsfreiheit

Moderne Kompressionsstrümpfe für Lip- und Lymphödempatientinnen

(djd). Jeder Lip- und Lymphödempatient ist anders, hat seine persönliche Geschichte und eigene Anforderungen an eine Versorgung mit Flachstrick-Kompressionsstrümpfen. Wichtig sind dabei maximale Bewegungsfreiheit und leichtes Anziehen.

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Flachgestrickte medizinische Kompressionsstrümpfe sind die Basistherapie bei Lip- und Lymphödemen. Für die Patienten gibt es individuelle maßgefertigte Varianten und eine große Farbauswahl.
Foto: djd/medi

Komfortabel zu tragen und leicht anzuziehen

Der neue Flachstrick-Kompressionsstrumpf „mediven cosy“ beispielsweise ist mit seinem weichen, flexiblen und anschmiegsamen Material komfortabel zu tragen. Die hohe Längsverdehnung erleichtert das tägliche Anziehen. Das flexible Material legt sich wie eine zweite Haut ans Bein und passt sich jeder Bewegung an – ohne dass es sich zusammenzieht, kneift oder rutscht. Die strapazierfähige Fußsohle sorgt für eine lange Haltbarkeit, die spezielle anatomische Fußform sitzt komfortabel und ohne Rutschen oder Faltenbildung. Damit eignet sich der Kompressionsstrumpf vor allem auch für aktive Lipödempatienten – im Alltag, beim Sport oder auf Reisen. Unter www.medi.biz/style gibt es einen Muster-Farb-Finder, der einen Überblick über sämtliche Varianten bietet und zu stylischen Outfits inspiriert. Eine Informationsbroschüre zum Thema Kompression ist ebenfalls im Internet, per E-Mail unter verbraucherservice@medi.de oder unter der Servicenummer 0921-912750 erhältlich. Wertvolles Wissen und viele Services bietet auch die medi companion App. Sie gibt Lip- und Lymphödempatienten Informationen und Tipps zu vielen Themen wie Bewegung, Ernährung, Mode und zum Umgang mit der Kompressionsversorgung.

Ramona Wanderer: Zunächst Vorurteile gegen Kompressionsstrümpfe

Ramona Wanderer ist Lipödempatientin. Die Visagistin erfuhr vor 15 Jahren durch Zufall von ihrem Lipödem, als ihr in einem Fachgeschäft empfohlen wurde, zu einem Arzt zu gehen. Dann der Schock: Ramona Wanderer befand sich bereits im Stadium 2 der Erkrankung. Sie konnte nur schwer mit der Diagnose umgehen und mochte ihre Kompressionsstrümpfe zunächst nicht tragen. Dann erfuhr sie von Ausführungen, die modisch aussehen und sie nicht einschränken. Sie überwand ihre Vorurteile und setzte sich mit dem Thema auseinander. Dabei erhielt Ramona Wanderer im Übrigen viel Unterstützung von der Community weiterer Betroffener: Ratschläge, Erfahrungsberichte und mutmachende Statements.