Die Pflege geht ans Geld

Mit privater Pflegetagegeldversicherung immer höhere Eigenanteile abwenden

(djd). Die Zahl der pflegebedürftigen Personen wird in Deutschland deutlich steigen. 2017 waren etwa 4,6 Prozent der gesetzlich Versicherten auf Pflege angewiesen – nach aktuellen Prognosen der AOK wird sich diese Quote bis 2050 auf 7,4 Prozent erhöhen. Damit legt der Anteil der zu pflegenden Bevölkerung in fast allen Bundesländern in diesem Zeitraum um 60 bis 70 Prozent zu. Für die gesetzliche Pflegeversicherung wird dies zu einer gewaltigen Herausforderung, den Pflegebedürftigen selbst drohen zusätzliche finanzielle Lasten. Schon jetzt liegt sowohl bei einer Heimunterbringung als auch bei häuslicher Pflege der tatsächliche Bedarf deutlich über dem Pflegegeld, das die Pflegekasse zahlt.

Falsche Einschätzung führt zu Sorglosigkeit

„Vielen Bürgern sind diese Fakten nicht bewusst“, meint etwa Jürgen Rurak, Geschäftsführer der vigo Krankenversicherung. In einer Kantar-Emnid-Umfrage für die Deutsche Postbank AG etwa äußerten über 40 Prozent, dass die Pflegepflichtversicherung eine Vollkaskoleistung im Pflegefall übernimmt, man also keine Eigenmittel beisteuern muss. Was zu Sorglosigkeit führt: 29 Prozent der Befragten haben sich bisher keine Gedanken über die Pflegevorsorge gemacht.

Die Höhe der Eigenbeteiligung im Pflegefall ist schwer prognostizierbar. Einer Studie des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) zufolge liegt der durchschnittliche Eigenanteil je nach Bundesland zwischen 1.232 Euro und 2.350 Euro, bei speziellen Wünschen an Ausstattung und Lage des Pflegeheims kann er schnell 2.500 bis über 3.000 Euro umfassen. „Fast die Hälfte der Befragten wusste zudem nicht, dass Kinder bedürftigen Eltern gegenüber grundsätzlich unterhaltspflichtig sind, falls das Geld des Pflegebedürftigen nicht ausreicht und kein zahlungsfähiger Ehepartner existiert“, so Jürgen Rurak. Derzeit gebe es aber Pläne der Bundesregierung, die Unterhaltspflicht von Kindern großteils abzuschaffen.

Versorgungslücken durch private Vorsorge schließen

Mit einer privaten Pflegetagegeldversicherung wie etwa dem Düsseldorfer Pflegegeld der vigo Krankenversicherung lässt sich die Deckungslücke zwischen den tatsächlich anfallenden Pflegekosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung schließen. Das Pflegetagegeld liegt zwischen täglich 10 und 100 Euro, die abzusichernden Pflegegrade sind frei wähl- und flexibel gestaltbar. „Die Leistung wird in der vereinbarten Höhe sowohl bei stationärer als auch ambulanter Pflege erbracht, der Versicherte kann über das Geld frei verfügen“, so Rurak. Mehr Infos findet man unter www.unserjens.de. Es gibt keine Wartezeiten, für die Aufnahme ist eine einfache Gesundheitsprüfung nötig.